Verein "Kindergefängnis Bad Freienwalde "/
Interessengemeinschaft ehemaliger Heimkinder Ost

Wer sind wir!
Roland Herrmann 1.Vorsitzender des Verein`s
Ich war unter anderem 6 Monate im Durchgangsheim in Bad Freienwalde und  kämpfe seit 2006 um meine Rehabilitierung!

Andre`Pahl stellvertretender Vorsitzender, war gemeinsam zur gleichen Zeit mit Roland im Durchgangsheim in Bad Freienwalde sogar in einer Zelle!

Andre` und Roland  fanden sich durch Mithilfe eines weiteren ehemaligen, dem Rainer J. der uns sehr unterstützt bei allen Recherchen besonders im Internet!

Brigitte Schreiber – Schriftführerin und Betreiber dieser Homepage
Ich bin mit Roland und Andre` gut befreundet und habe dadurch 2008 angefangen mich intensiver mit diesem Thema:
„ehemalige Opfer der kommunistischen Diktatur „ zu befassen!

28.11.2013
Andre`Pahl scheidet bedauerlicher Weise aus beruflichen und  privaten Gründen  aus dem Vorstand aus, dennoch unterstützt er uns weiterhin, wenn es seine Zeit  erlaubt.
 Seine letzte Tätigkeit im Vorstand, war die Wahl seines Nachfolger`s!

Rainer Buchwald wurde vom Vorstand zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.




Hier auf dieser Seite wollen wir einige Zeitzeugenberichte und ähnliches für Euch zum lesen einstellen!

























an den Deckenwölbungen kann man die breite der Zellen erkennen,eine Wölbung = eine Zelle!

Wir reden hier von dem Durchgangsheim in Bad Freienwalde, welches 1920 erbaut wurde und als ein preußisches Gefängnis genutzt wurde.
Es befindet sich in der heutigen
Adolf-Bräutigam-Straße 4A !
Wärend des DDR-Regiem`s hieß es:
"Durchgangslager der Jugendhilfe des Bezirkes Frankfurt/Oder" in der Karl-Liebknecht-Str.4


Nach dem Krieg wurde es als Frauengefängnis genutzt.
 
Im Jahr 1968 wurde es durch die Volkspolizei an die Jugendhilfe übergeben und von da an in einem nicht umgebauten Zustand als Durchgangsheim genutzt.

Die vorhandenen Zellen blieben zur Nutzung vorhanden, mit Gittern vor den Fenstern und Schließmechanismen an den Türen.
In den Zellen standen zur Nutzung meistens zwei Doppelstockbetten und ein sogenannter Leo-Kübel (Metalleimer mit Deckel) für die Notdurft in der Nacht zur Verfügung!

Also ein Gefängnis, denn es war draußen auch eine hohe Mauer und eine Schleuse vorhanden.

Die Kinder und Jugendlichen sollten hier etwa 18 Tage als Übergang untergebracht sein, bis ein Jugendwerkhof oder Heimplatz frei wurde! Dies wurde aber in den seltensten Fällen eingehalten !!!
 
Es befindet sich in unmittelbarer Nähe hinter dem Amtsgerichtsgebäude, das Gericht war auch damals schon dort ansässig.



Dieses Bild zeigt zu ca 95 % einen Zellengang
wie er auch in Bad Freienwalde aussah !


Quelle:Infobroschüre der Gedenk-und Dokumentationsstätte in Frankfurt/Oder


 
Zeitzeugenberichte (mit Genehmigung des jeweils Betroffenden)
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Zeitungsartikel u.ä. Mit einem Klick auf die einzelnen Bilder,werden diese besser lesbar!
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letzte Änderung: 16.01.2014